Lima hat unter seinem heutigen Stadtbild ein Stück medizinischer Geschichte freigegeben. Archäologen stießen auf Reste eines Hospitals, das bereits im 16. Jahrhundert kranke Seeleute behandelte.
Die Anlage soll aus den 1570er Jahren stammen und war mit einer Kirche verbunden. Sie blieb über lange Zeit in Betrieb und verschwand erst kurz vor der Unabhängigkeit Perus aus der Nutzung.
Der Fund ist deshalb spannend, weil er nicht nur Mauern zeigt, sondern ein sehr konkretes Alltagsproblem der frühen globalen Seefahrt: Menschen kamen krank in den Hafen und brauchten Versorgung.
Das eigentliche BÄM: Globalisierung war schon damals kompliziert. Nur das Reiseversicherungspaket war offenbar schlechter.
Quelle: Euronews – Remains of 16th-century hospital discovered in Peru
DAS URTEIL DER BÄMMIS
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